Rund eineinhalb Wochen nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela geht die Regierung von 3.342 Toten und mehr als 16.000 Verletzten aus, während Überlebende und Hilfsorganisationen die Reaktion der Behörden als zu langsam kritisieren.
Am 24. Juni hatten zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela erschüttert. Das Epizentrum der beiden Beben lag nach Angaben internationaler Beobachter im Norden des Landes, am stärksten betroffen war der Bundesstaat La Guaira. Das venezolanische Informationsministerium in Caracas erklärte, dass mehr als 3.340 Menschen ums Leben gekommen seien. Konkret nannte das Ministerium am Sonntag die Zahl von 3.342 Toten.
