Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat vor der VW-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag in Wolfsburg tiefgreifende Reformen der Branche verlangt; gleichzeitig verdichten sich Medienberichte, wonach beim Volkswagen-Konzern bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen und mittelfristig vier deutsche Werke geschlossen werden könnten.

VDA fordert Reformen von Politik und Unternehmen

Angesichts der laufenden Debatte um Sparpläne bei Volkswagen und Mercedes-Benz sieht der Verband der Automobilindustrie (VDA) weiteren Reformbedarf in der deutschen Autoindustrie. VDA-Präsidentin Hildegard Müller erklärte vor der für Donnerstag anberaumten Sitzung des VW-Aufsichtsrats in Wolfsburg, die Unternehmen der Automobilindustrie müssten mit Blick auf die andauernden und akuten Standortprobleme weitere Reformen und Anpassungen vornehmen. „Die Realität habe die politischen Ziele und Ansätze überholt und gefährde zunehmend auch Arbeitsplätze“, sagte Müller. Die Realität habe die politischen Ziele und Ansätze überholt und gefährde zunehmend auch Arbeitsplätze.