Laut einer aktuellen Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) auf Basis von Daten der Statistik Austria waren im Vorjahr 40 von 65 tödlich verunglückten Radfahrenden in Österreich älter als 65 Jahre.
Der Anteil der Generation 65 plus an den Todesopfern war mit 62 Prozent fast dreimal so hoch wie ihr Anteil an allen verletzten Radfahrenden, der bei 23 Prozent lag. Damit zeichnet sich ein deutliches Gefälle ab: Ältere Menschen verunglücken auf dem Rad überproportional oft tödlich.
Überproportionale Betroffenheit
Wie die VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk in einer Aussendung betonte, wird es mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen immer wichtiger, dass das Verkehrssystem seniorengerecht wird. Wörtlich sagte sie: „Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen wird es immer wichtiger, dass unser Verkehrssystem seniorengerecht wird. Gerade hinsichtlich des Radverkehrs ist der Aufholbedarf in Österreich besonders groß."
