Die US-Streitkräfte haben in der Nacht auf den 8. Juli 2026 nach eigenen Angaben eine Reihe intensiver Angriffe auf Ziele im Südiran geflogen und damit auf iranische Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus reagiert.

Militärische Operation

Die Angriffe galten nach Angaben eines US-Regierungsvertretern gegenüber dem Sender Axios iranischen Luftabwehrsystemen, Küstenüberwachungssystemen und Drohnenstellungen. Das US-Militär erklärte, mit den "kraftvollen Angriffen" auf die Bedrohungslage für die zivile Schifffahrt reagieren zu wollen. Das zuständige US-Regionalkommando warf dem Iran einen Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen vor.

Gleichzeitig hatte die US-Regierung zuvor eine Lizenz für iranische Ölexporte widerrufen. Das US-Finanzministerium hatte bereits zuvor ein Sanktionspaket gegen den iranischen Ölsektor wiedereingeführt. Nach Bekanntgabe des Widerrufs durch das US-Finanzministerium stiegen die Ölpreise um rund drei Prozent an.

Iranische Reaktionen und Verletzte

Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen im Süden des Landes. Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Opfer oder Schäden liegen derzeit nicht vor. Der iranische Sender Press TV berichtete jedoch, dass mehrere Menschen verletzt worden seien.