Bei einer Osterveranstaltung im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump sich selbst mit Jesus Christus verglichen und damit unter Christen in den USA Besorgnis ausgelöst.

Vergleich mit biblischer Szene

Während der Feierlichkeiten zitierte Trump eine biblische Passage und zog eine direkte Parallele zu sich selbst. „Jesus zog in Jerusalem ein, und die Leute nannten ihn König“, sagte der Präsident. „Jetzt nennen sie mich König, könnt ihr das glauben?“ Die Aussage wurde von mehreren Quellen bestätigt und sorgte für erhebliche Irritationen, insbesondere unter konservativen Christen, die traditionell zu Trumps Unterstützern zählen.

Bereits in der Vergangenheit hatte Trump den christlichen Glauben für politische Zwecke instrumentalisiert. Prominente evangelische Persönlichkeiten wie Paula White-Cain und Franklin Graham standen ihm dabei oft zur Seite. Doch der jüngste Vergleich mit Jesus stieß selbst in diesen Kreisen auf Kritik. Einige Katholiken und evangelische Gruppen äußerten öffentlich ihre Bedenken, dass solche Äußerungen die Grenze zwischen Politik und Religion verwischen.

Politische und rechtliche Entwicklungen

Parallel zu den kontroversen Aussagen des Präsidenten stoppte ein Bundesrichter die von Trump initiierten Bauarbeiten am Ostflügel des Weißen Hauses. Die Entscheidung wurde als weiterer Rückschlag für die Trump-Regierung gewertet, die bereits mit mehreren rechtlichen Auseinandersetzungen konfrontiert ist.