Die US-Regierung hat Syrien von der Liste der staatlichen Terrorunterstützerstaaten gestrichen, wie aus dem Außenministerium in Washington hervorgeht.

Die Entscheidung wurde am Montagabend (Ortszeit) in Washington bekannt. Damit endet eine jahrzehntelange Einstufung, die weitreichende Sanktionen und diplomatische Isolation nach sich gezogen hatte. Die Aufhebung gilt als einer der weitreichendsten politischen Schritte der US-Regierung gegenüber Damaskus seit langem.

US-Finanzminister Scott Bessent begründete den Schritt wirtschaftlich und politisch zugleich. Der Schritt werde "dazu beitragen, zusätzliche Investitionen in Syrien zu fördern, um die politische und wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen", sagte Bessent laut US-Medienberichten.