Die US-Regierung hat eine Verlängerung des Freihandelsabkommens USMCA mit Mexiko und Kanada in seiner gegenwärtigen Form abgelehnt und damit eine Zehn-Jahres-Frist bis zum möglichen Auslaufen des Vertrags eingeleitet.

Wie der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Mittwoch mitteilte, beginne mit der Entscheidung eine zehnjährige Frist bis zum Auslaufen des Vertrags. „Damit beginne eine zehnjährige Frist bis zum Auslaufen des Vertrags", teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer heute mit. Der Pakt bleibe für weitere zehn Jahre in Kraft und werde jährlich überprüft, hieß es in der Mitteilung weiter. US-Vertreter hätten ihre Verhandlungspartner in einer virtuellen Konferenz informiert.

Die Regierung in Washington strebt Änderungen an, um nach eigenen Angaben Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie in die USA zurückzuholen und Handelsdefizite abzubauen. Eine Verlängerung um 16 Jahre sei jederzeit möglich, falls sich die drei Länder auf Anpassungen einigen. Kommen keine solchen Anpassungen zustande, läuft das USMCA nach Ablauf der Zehn-Jahres-Frist aus. Die US-Regierung kritisiert, dass die Anliegen von US-Landwirten, Herstellern und Unternehmen nicht ausreichend berücksichtigt würden.