Die US-Streitkräfte haben in der Nacht zum Mittwoch eine neue Angriffsrunde gegen Ziele im Iran geflogen – die dritte binnen einer Woche, wie der US-Sender CNN und andere Medien unter Berufung auf US-Vertreter berichten.

Hintergrund: Angriff auf zyprisches Containerschiff

Auslöser der erneuten Bombardierungen war nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom ein Angriff der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf ein unter zyprischer Flagge fahrendes Containerschiff in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Das für die Region zuständige Kommando erklärte, das Schiff sei angegriffen worden, ein ziviles Besatzungsmitglied werde vermisst, und der Frachter könne wegen eines Brandes und erheblicher Schäden am Maschinenraum die Fahrt nicht fortsetzen.

Ein US-Beamter bestätigte dem Journalisten Barak Ravid, dass die Revolutionsgarden eine Rakete auf ein Handelsschiff abgefeuert hätten, das versucht habe, die Straße von Hormus zu passieren. „Das Schiff sei getroffen und schwer beschädigt worden“, hieß es. Die US-Regierung äußerte sich zunächst nicht offiziell zu dem Vorfall.