Caracas/New York, 23. April 2026 Ein US-Soldat hat über 400.000 Dollar auf einer Wettplattform gewonnen, indem er geheime Informationen über die geplante Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nutzte.

Hintergrund

Der 38-jährige Soldat war Anfang Januar an einer US-Militäraktion beteiligt und nutzte sein Insiderwissen, um auf den Sturz Maduros bis Ende Januar sowie auf den Einsatz von US-Truppen in Venezuela zu wetten. Die Informationen waren nicht öffentlich zugänglich und unterlagen strengen Geheimhaltungsvorschriften.

Die Verhaftung Maduros durch US-Truppen in Caracas Anfang Januar und seine Überführung nach New York, wo er unter anderem wegen "Drogenterrorismus" angeklagt wurde, waren entscheidende Faktoren für den hohen Gewinn des Soldaten. Die Wetten wurden auf Plattformen wie Polymarket und Kalshi platziert, die politische Ereignisse als Handelsmöglichkeiten anbieten.

Vorwürfe und rechtliche Konsequenzen

Dem Soldaten wird vorgeworfen, gegen Regeln verstoßen zu haben, die die Nutzung nicht-öffentlicher Regierungsinformationen für geschäftliche Zwecke verbieten. Laut Quellen könnte er wegen dieses Vergehens mit einer Haftstrafe von bis zu mehreren Jahrzehnten rechnen.

Die US-Justizbehörden, darunter das US-Justizministerium und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), haben Ermittlungen aufgenommen. Die CFTC überwacht reguläre Handelsaktivitäten, während das Justizministerium für strafrechtliche Verfolgung zuständig ist.