Die US-Armee hat nach eigenen Angaben iranische Radaranlagen angegriffen, nachdem vier iranische Drohnen in Richtung der Straße von Hormuz gestartet waren, und beruft sich dabei auf Selbstverteidigung.

Das US-Regionalkommando Centcom erklärte am Freitag über soziale Medien, das US-Militär habe Überwachungsstandorte in der iranischen Stadt Goruk und auf der iranischen Insel Qeshm getroffen. Beide Orte liegen in der Meerenge von Hormuz, einer der wichtigsten Seestraßen der Welt für den Öltransport.

Die Angriffe folgten auf den Abschuss von vier iranischen Drohnen, die nach US-Einschätzung den regionalen Schiffsverkehr ins Visier nahmen. Das Centcom erklärte, die Drohnen hätten eine unmittelbare Bedrohung für den Schiffsverkehr in der Region dargestellt. Die Angriffe dienten nach Angaben des Kommandos dazu, sich gegen weitere Attacken zu verteidigen – wörtlich: to defend against further attacks.