Ein US-Bundesgericht hat die Klage gegen die für Sonntag geplanten UFC-Käfigkämpfe direkt vor dem Weißen Haus abgewiesen und dem Kampfsportevent damit den Weg frei gemacht.

Die Richter wiesen den Eilantrag der Organisation Public Integrity Project zurück, die im Namen zweier US-Bürger vor einem Bundesgericht geklagt hatte, um die Veranstaltung noch zu stoppen. Das Gericht begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass die Einwände zu spät eingebracht worden seien. Zudem hätten die Kläger nicht hinreichend begründet, warum ihnen durch die Veranstaltung dauerhafter Schaden droht, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht.

Hintergrund: Das Event

Ausrichter des Spektakels ist die Profi-Kampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC) für Mixed Martial Arts (MMA). MMA ist ein Kampfsport, der Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen sowie Karate und Jiu Jitsu vereint. Vor dem Weißen Haus wurde bereits ein Käfig im typischen Oktagon-Format aufgebaut, umgeben von Zuschauertribünen und überspannt von einer riesigen Kuppel. Auf den Rängen der errichteten Arena sollen mehr als 4.000 Zuschauer Platz haben.