In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung auf 199.000 gestiegen, während die Entlassungen insgesamt historisch niedrig bleiben.
Die US-Arbeitsmarktberichte zeigen einen leichten Anstieg der Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche. Mit 199.000 Anträgen liegt der Wert zwar über dem Niveau der Vorwoche, aus Sicht der Arbeitsmarktbeobachter ist die Lage aber weiterhin entspannt. In historischer Perspektive bewegen sich die Zahlen auf einem niedrigen Niveau, verglichen mit den Spitzenwerten während der Corona-Pandemie oder der Finanzkrise 2008/2009.
Hintergrund des Trends ist eine schrittweise Abkühlung des US-Arbeitsmarktes. Wie aus den Daten hervorgeht, habe die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen bereits vor etwa zwei Jahren begonnen, sich zu verlangsamen. Im laufenden Jahr 2025 habe sich diese Verlangsamung weiter verfestigt. Als Ursachen gelten demnach die von Präsident Donald Trump verhängten Zölle, ein Stellenabbau im öffentlichen Dienst sowie die nachlaufenden Effekte der Phase hoher Leitzinsen.
