Nach einem Zugunglück in Spanien mit mehreren Toten prüfen Behörden in Baden-Württemberg die Sicherheit des regionalen Bahnverkehrs, während die unabhängige spanische Unfalluntersuchungsbehörde AITAT Funksprüche auswertet.
Veröffentlichte Aufzeichnungen des Funkverkehrs legen nahe, dass ein Lokführer eines RENFE-Zuges von einem Mitarbeiter der Leitstelle angewiesen wurde, den normalen Fahrbetrieb wieder aufzunehmen, obwohl das automatische Zugssicherungssystem noch nicht wieder funktionierte und ein Zug des privaten Unternehmens Iryo weiterhin auf der Strecke stand.
AITAT erklärte, die Aufzeichnungen in den kommenden Tagen auszuwerten: "Die Daten sollen in den kommenden Tagen ausgewertet werden, wie die unabhängige Unfalluntersuchungsbehörde AITAT mitteilte." Damit sollen die aufgezeichneten Kommunikationsabläufe zwischen Zug und Leitstelle genauer geprüft werden.
