Die spanische Regierung hat am 3. November 2026 in Madrid neue Sicherheitsmaßnahmen für den Bahnverkehr beschlossen, nachdem vor knapp einer Woche bei einer Zugkollision in Andalusien 69 Menschen getötet wurden.
Die Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge ereignete sich nahe dem Ort Adamuz in der Provinz Sevilla. Bei dem Unglück starben 69 Menschen. Es war bereits das zweite schwere Zugunglück in Spanien im Jahr 2026.
Die Regierung in Madrid reagierte damit auf eines der schwersten Eisenbahnunglücke des Landes. Neben den unmittelbaren Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden nun zusätzliche Sicherheitsvorgaben für den Bahnverkehr beschlossen.
Reaktion auf das Unglück
Wie der technische Ablauf der Kollision zustande kam, geht aus den bereitgestellten Informationen nicht hervor. Das LZB-System, ein System zur Zugbeeinflussung, wurde mehrfach als Bestandteil der Infrastruktur beziehungsweise der Sicherheitsüberwachung im Raum Sevilla, Urda und Adamuz erwähnt.
