UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat am 26. Oktober 2026 in Genf ernsthafte Bedenken wegen der Drohung geäußert, ganze Viertel der palästinensischen Stadt Hebron auszulöschen.
Die Erklärung des UN-Menschenrechtskommissars folgte nach Angaben zu einem israelischen Militäreinsatz in Hebron im Westjordanland. Laut den in der Meldung genannten Behördenangaben wurden dabei mehr als 3.000 Palästinenser vertrieben.
Mehr als 3.000 Menschen vertrieben
„Drohungen Israels, ganze Viertel der palästinensischen Stadt Hebron auszulöschen, weckten ernsthafte Bedenken, so Türk. Der Beamte kritisierte damit die Drohungen und ihre möglichen Folgen für die betroffene Stadt.
Die Gesamtzahl der vertriebenen Palästinenser wurde nach den verfügbaren Angaben von Behörden ermittelt. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Einsatzes oder zu den genauen Bedingungen der Vertreibungen wurden in den vorliegenden Fakten nicht genannt.
