UN-Generalsekretär António Guterres hat die laufende El-Niño-Phase als Brandbeschleuniger der Klimakrise beschrieben und die Staatengemeinschaft zu sofortigem Handeln aufgefordert.
UN-Generalsekretär António Guterres hat die derzeitige El-Niño-Wetterlage als verschärfenden Faktor der globalen Erderwärmung bezeichnet. In einer Stellungnahme erklärte er, das Phänomen gieße Öl ins Feuer eines Planeten, der bereits in Flammen stehe. Damit knüpfte er an frühere Warnungen vor den Folgen des Klimawandels an.
Wiederholt hatte Guterres in den vergangenen Monaten auf die Dringlichkeit konsequenter Klimapolitik hingewiesen. Erst im Juli hatte er betont, dass reiche Länder ihren Verpflichtungen zur Reduzierung von Treibhausgasen nicht ausreichend nachkämen. Die jetzige Erklärung fällt in eine Phase, in der sowohl die WMO als auch nationale Wetterdienste steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse weltweit registrieren.
