Kiew, 29 August 2026

Der ukrainische Ministerpräsident Serhij Korezky hat öffentlich kritisiert, dass aus einem tödlichen Drohnenangriff auf Wyschnewe nahe Kiew im Juli nicht die nötigen Konsequenzen gezogen worden seien, da ein Staatsunternehmen explosive Materialien entgegen den Vorschriften in Wohngebietsnähe gelagert habe.

Die Kritik des Regierungschefs fällt in eine Phase anhaltender russischer Drohnen- und Raketenangriffe auf das ukrainische Hinterland. Koretsky verwies auf den Vorfall vom Juli, bei dem ein Treffer in Wyschnewe nahe Kiew eine Kettenreaktion ausgelöst hatte, weil ein staatliches Unternehmen entgegen den Sicherheitsvorschriften explosive Stoffe in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern lagerte. Die genauen Opferzahlen des damaligen Vorfalls sind in den vorliegenden Informationen nicht abschließend dokumentiert; unabhängig davon bezeichnete der Ministerpräsident die Lagerpraxis als grob fahrlässig und forderte eine umgehende Aufarbeitung. Koretsky sagte sinngemäß, dass ein solches Versäumnis nicht wieder vorkommen dürfe und die zuständigen Stellen Rechenschaft ablegen müssten. Der Wortlaut im Original lautete: „Der ukrainische Regierungschef Serhij Korezky kritisierte, dass aus einem tödlichen Angriff im Juli in Wyschnewe nahe Kiew nicht die nötigen Lehren gezogen worden seien. Damals sei zutage getreten, dass ein Staatsunternehmen trotz der Nähe zu Wohngebäuden sich nicht an die Vorschriften für die Lagerung von explosivem Material gehalten hatte."