Die Ukraine hat nach Angaben russischer Behörden mit einer großangelegten Drohnenoffensive Industrieanlagen in mehreren russischen Regionen angegriffen, wobei unter anderem ein Chemiewerk in Tula und ein Kraftstofflager in Jaroslawl in Brand gerieten.
Hintergrund: Drohnenangriffe auf russische Industriestandorte
In der Region Tula südlich von Moskau sei Trümmer einer abgeschossenen Drohne auf das Gelände eines Chemiewerks in Nowomoskowsk gefallen, teilte Gouverneur Dmitrij Miljajew mit. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich nach übereinstimmenden Berichten um das Werk Asot, eines der größten Chemieunternehmen Russlands, das vor allem Dünger sowie Bestandteile für die Munitionsproduktion in Rüstungsbetrieben herstellt. „Asot ist eines der größten Chemiewerke Russlands, das vor allem Dünger, aber auch Bestandteile für die Produktion von Munition in Rüstungsbetrieben herstellt." Zum Ausmaß der Schäden und möglichen Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung machte der Gouverneur zunächst keine Angaben. In sozialen Medien kursierten Videos, die einen Brand auf dem Werksgelände zeigen sollen, deren Authentizität jedoch nicht unabhängig überprüft werden konnte.
