Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser steht mit mehr als 30 Millionen Euro an Forderungen im Zentrum eines Privatkonkursverfahrens. Dies geht aus mehreren bestätigten Quellen hervor.
Die Republik Österreich ist mit rund 12,7 Millionen Euro aus dem Buwog-Prozess und weiteren 7,9 Millionen Euro an Steuerforderungen der größte Gläubiger. Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immofinanz, hat eine bedingte Forderung von etwa 12,5 Millionen Euro geltend gemacht.
Grasser wurde im Januar nach sieben Monaten Haft aus der Justizanstalt Innsbruck entlassen und steht derzeit unter elektronischer Überwachung. Der frühere FPÖ-Politiker war in mehrere Korruptionsskandale verwickelt, darunter den Buwog-Prozess.
Die Gesamtforderungen belaufen sich auf über 30 Millionen Euro. Ein Sprecher des Gläubigerschutzverbands KSV1870 bestätigte gegenüber der APA die laufenden Verfahren. Weitere Details zum Verlauf des Konkursverfahrens liegen noch nicht vor.

