Nach dem schweren Waldbrand nahe der griechischen Hauptstadt Athen sind der Chef eines Elektroinstallationsunternehmens und ein weiterer Unternehmer wegen des Verdachts der Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden.
Die beiden Männer wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur ANA auf Beschluss eines Untersuchungsrichters in U-Haft überstellt. Sie sollen laut ANA im Verdacht stehen, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Die Festnahme und Inhaftierung erfolgte am Donnerstag, knapp zwei Wochen nach Ausbruch des Großbrands.
Der Waldbrand hatte sich Ende Juli in der Region Agios Vassilios nahe Athen ausgebreitet und auch Ortschaften am Golf von Korinth bedroht, darunter Porto Germeno. Die Flammen fraßen sich durch ausgedörrte Wälder und Buschland, mehrere Dörfer mussten zeitweise evakuiert werden. Die Brandregion erstreckte sich nach ANA-Angaben über eine weite Fläche.
