Die Untersuchungshaft für einen 50-jährigen Mann, der im Verdacht steht, seine Ehefrau bei sexuellen Missbrauchshandlungen tödlich verletzt zu haben, ist am Mittwoch bis 17. August verlängert worden.
Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels mitteilte, wird gegen den Mann wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge ermittelt. Der 50-Jährige hatte sich zu den Vorwürfen in der Haftverhandlung nicht geäußert. Derzeit ist aber erst das Ermittlungsverfahren im Gange.
Die 40-Jährige war am 26. Juni mit stark blutenden Wunden in ihrem Wohnhaus in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) aufgefunden worden. Die Rettung konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Aufgrund der Verletzungen wurde eine Obduktion angeordnet, die das ganze Ausmaß zutage brachte.
Ablauf des 26. Juni und bisherige Ermittlungsergebnisse
In Befragungen gab der 50-Jährige sexuelle Handlungen zu, sprach aber von einem Unfall. Wie aus dem Ermittlungsstand hervorgeht, behauptete der Mann, seine Frau sei stark betrunken gewesen. Ob das stimmt, wird erst das chemisch-toxikologische Gutachten zeigen.
