Ein 50-jähriger Mann aus Marchtrenk im Bezirk Wels-Land ist nach dem Tod seiner 40-jährigen Ehefrau in Untersuchungshaft genommen worden; die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge.

Die 40-Jährige wurde am 26. Juni mit stark blutenden Wunden in ihrem Wohnhaus aufgefunden, sodass die Rettung alarmiert werden musste. Wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels am Montagabend gegenüber der APA bestätigte, konnte die Rettung den Tod der Frau an Ort und Stelle nur noch feststellen. Der Leichnam wurde im Anschluss obduziert.

Aufgrund der Verletzungen wurde eine Obduktion angeordnet, die das ganze Ausmaß zu Tage brachte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Ehemann seiner Frau massive Verletzungen im Genitalbereich und im Bauchraum zugefügt hat. Aus ermittlungstaktischen Gründen sowie zum Schutz des Opfers machte die Behörde zunächst keine näheren Angaben zum konkreten Tathergang.