Los Angeles, 10 August 2026
Rund 30 Jahre nach dem Tod des US-Rappers Tupac Shakur hat in Los Angeles der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher des Mordes begonnen, den im Jahr 2023 festgenommenen Duane "Keffe D" Davis.
Der Fall zählt zu den meistdiskutierten Verbrechen der jüngeren US-Kulturgeschichte und beschäftigt seither Ermittler, Musikfans und Anwälte. Shakur war am Abend des 7. September 1996 in Las Vegas in einem schwarzen Cadillac beschossen worden und erlag wenige Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Fahrer des Wagens, Suge Knight, überlebte den Anschlag. Trotz zahlreicher Ermittlungen, Zeugenbefragungen und Spekulationen blieb der Fall jahrzehntelang ungeklärt.
Nachdem der Fall jahrzehntelang ungeklärt geblieben war, war Duane "Keffe D" Davis im Jahr 2023 festgenommen und als mutmaßlicher Verantwortlicher für den Mord angeklagt worden. Festgenommen wurde ein heute 63-Jähriger. Die Festnahme markierte eine Wende in einem Ermittlungskomplex, der zuvor trotz unzähliger Hinweise aus der Rapszene und wiederholter Polizeibefragungen keine Anklage hervorgebracht hatte.
