Der geplante Ballsaal von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus wird nach einem Bericht der "Washington Post" mit rund 600 Millionen Dollar deutlich teurer als zunächst angegeben – und die Hälfte der Summe soll aus Steuermitteln finanziert werden.

Die Zeitung beruft sich auf Unterlagen der Baufirma Clark Construction aus dem März. Darin heiße es, die Trump-Regierung beabsichtige, die Hälfte der 600 Millionen Dollar aus Steuermitteln zu begleichen. Die übrigen 300 Millionen Dollar sollen demnach aus privaten Quellen kommen. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte der "Washington Post": "Präsident Trump und großzügige amerikanische Patrioten finanzieren den Ballsaal mit rund 400 Millionen Dollar, wodurch ein sicherer und angemessener Veranstaltungsort für Präsidenten für kommende Generationen geschaffen wird." Zu Fragen nach der Verwendung von Steuergeldern und den steigenden Kosten wollte sich das Weiße Haus nicht weiter äußern.