Trump kritisiert Merz nach Iran-Krieg-Kommentaren US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf angegriffen, nachdem dieser die US-Offensive gegen Iran kritisiert hatte.
Trump wirft Merz Unwissenheit vor
Der Konflikt zwischen den USA und Deutschland eskalierte am Donnerstag, als Trump Merz öffentlich angriff. Der US-Präsident warf dem deutschen Kanzler vor, keine Ahnung von den Zusammenhängen im Iran-Krieg zu haben. »Keine Ahnung, wovon er spricht«, sagte Trump wörtlich. Er fügte hinzu: »Kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht geht« – eine Bemerkung, die auf die wirtschaftliche und politische Lage Deutschlands anspielte.
Die Äußerungen Trumps folgten auf Kritik von Merz an der US-Strategie im Iran. Der deutsche Kanzler hatte zuvor bemängelt, dass die USA keine klare Exit-Strategie für den Konflikt hätten. Diese Aussagen scheinen den US-Präsidenten besonders provoziert zu haben, der in der Vergangenheit bereits mehrfach die deutsche Außenpolitik kritisiert hatte.
Merz' Kritik an der US-Strategie
Friedrich Merz hatte in einer Stellungnahme die US-Offensive gegen Iran als unkoordiniert bezeichnet. Besonders die fehlende Exit-Strategie der USA sei ein Problem, das langfristige Folgen für die Region haben könnte. Die Kritik des deutschen Kanzlers traf auf ein bereits angespanntes Verhältnis zwischen Berlin und Washington.

