Catania, 17 August 2026

Ein etwa 20 Jahre alter Tourist ist am Vulkan Ätna auf Sizilien während eines Unwetters von einem Blitz getroffen worden und an den Folgen gestorben.

Der Vorfall ereignete sich am Ätna, dem höchsten aktiven Vulkan Europas, der im Osten Siziliens nahe der Stadt Catania liegt. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos wurde der Mann während eines Gewitters von einem Blitz getroffen.

Hintergrund des Vorfalls

Der genaue Ablauf des Unglücks war zunächst nicht rekonstruiert. Der Tourist habe sich nach bisherigem Kenntnisstand in einem höher gelegenen Bereich des Vulkans aufgehalten, als das Unwetter aufzog. In der Region kam es am Tag des Vorfalls zu heftigen Gewittern mit zahlreichen Blitzeinschlägen.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lagen keine weiteren Informationen zur Identität des Mannes vor. Die zuständigen Behörden kündigten an, den Vorfall weiter aufzuklären.

Rettungskräfte wurden nach dem Unglück alarmiert und in das betroffene Gebiet am Vulkan entsandt. Die Bergung gestaltete sich wegen des anhaltenden Unwetters und der schwierigen Wetterbedingungen am Krater als kompliziert.

Wetterlage am Ätna

Der Ätna ist einer der aktivsten Vulkane weltweit und zieht trotz der Gefahren jährlich zahlreiche Touristen an. In den Sommermonaten kommt es rund um den Mittelmeerraum immer wieder zu schweren Gewittern, die auch über höher gelegenen Regionen wie dem Ätna plötzlich aufziehen können.

In den sozialen Medien und bei den italienischen Behördenhäusern häuften sich am Tag des Vorfalls Berichte über Blitzeinschläge rund um den Vulkan und in der Umgebung von Catania. Meteorologen warnten vor einer anhaltenden Unwetterlage über der Mittelmeerinsel.

Der Vulkan Ätna, dessen aktive Krater sich in mehr als 3.000 Metern Höhe befinden, gilt als besonders beliebtes Ziel für Wanderungen. Wetterumschwünge in dieser Höhenlage können laut Experten jedoch innerhalb weniger Minuten eintreten und lebensgefährlich sein.

Warnungen und Konsequenzen

Nach dem Tod des Touristen riefen mehrere italienische Stellen dazu auf, den Vulkan und seine höher gelegenen Bereiche bei Gewitterwarnungen nicht zu betreten. Auch außerhalb der Kraterzonen bestehe in einem solchen Fall Lebensgefahr durch Blitzschlag.

Die lokalen Behörden prüfen den Fall nun mit Unterstützung des italienischen Zivilschutzes. Weitere Informationen zum genauen Todeszeitpunkt und zu den Umständen sollen im Zuge der Ermittlungen veröffentlicht werden.