Ein Mitglied der GSG 9 der Bundespolizei ist am Abend des 11. Mai bei einer Schießübung auf dem Truppenübungsplatz Putlos in Schleswig-Holstein ums Leben gekommen, nachdem nach bisherigen Erkenntnissen scharfe Munition anstelle von Übungsmunition verwendet wurde.
Beim Schießtraining der Bundespolizei-Spezialeinheit GSG 9 auf dem Truppenübungsplatz Putlos nahe Oldenburg in Holstein hat sich ein tödlicher Unfall ereignet. Wie die Ermittlungsbehörden mitteilten, starb ein Polizist noch an der Unglücksstelle, obwohl sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet worden waren. Der Vorfall ereignete sich am Abend des 11. Mai.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der GSG-9-Beamte versehentlich scharfe Munition in eine Waffe lud, die für die Übung ausschließlich mit Übungsmunition bestückt sein sollte. Ein Schuss aus dieser Waffe führte demnach zu dem tödlichen Ausgang. Erste Erkenntnisse, die auf einen Unfall hindeuteten, hätten sich nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft inzwischen verdichtet.
