Thun verpasst Meistertitel nach Niederlage in Basel Thun hat die Chance auf eine vorzeitige Meisterschaft in der Schweizer Liga verpasst, nachdem das Team von Trainer Mauro Lustrinelli beim FC Basel mit 1:3 unterlag.
Späte Tore entscheiden das Spiel
In einem weitgehend uninspirierten Spiel gelang es Thun nicht, die notwendigen Punkte für den vorzeitigen Titelgewinn zu holen. Die Basler gingen früh in Führung, doch Valmir Matoshi glich in der 41. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer aus über 20 Metern zum 1:1 aus. Der Kongolese traf damit überraschend und brachte Thun kurzzeitig zurück ins Spiel.
Doch in der Schlussphase drehte Basel das Spiel. Albian Ajeti erzielte in der 86. Minute das 2:1, nachdem er eine Hereingabe von Ibrahim Salah verwertete. Nur fünf Minuten später machte Koba Koindredi mit dem 3:1 den Sieg für den FCB perfekt. Für Thun verschärfte sich die Situation, als Fabio Fehr in der zweiten Halbzeit mit Gelb-Rot vom Platz flog. Auch Christopher Ibayi, der bereits ausgewechselt worden war, sah nach einer Auseinandersetzung die Rote Karte.
Thun muss weiter warten
Wie bereits eine Woche zuvor gegen Lugano (0:1) musste Thun die große Meisterfeier erneut verschieben. Die Mannschaft aus dem Berner Oberland bleibt zwar weiter an der Tabellenspitze, kann den Titel aber erst am kommenden Sonntag sichern – vorausgesetzt, St. Gallen verliert Punkte.
Die Niederlage in Basel bedeutet für Thun eine herbe Enttäuschung, da die Mannschaft lange Zeit als klarer Titelfavorit galt. Trainer Mauro Lustrinelli wird nun seine Mannschaft neu motivieren müssen, um die letzten Hürden in der Saison zu nehmen.

