Die iranische Regierung hat den Wirtschaftsdruck der USA als völkerrechtswidrigen Wirtschaftskrieg kritisiert und gleichzeitig irakischen Tankern die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus gewährt, während die US-Blockade iranische Öllieferungen nach China spürbar reduziert.

Die iranische Führung in Teheran hat die wirtschaftlichen Sanktions- und Blockademaßnahmen der USA scharf verurteilt. Nach iranischer Darstellung stellen die Maßnahmen einen völkerrechtswidrigen Wirtschaftskrieg dar, der gezielt auf die Schwächung der Islamischen Republik abziele. Gleichzeitig teilten iranische Stellen mit, dass die Blockade die Ölexporte des Landes nach China erheblich verringert habe, was den finanziellen Druck auf den Staatshaushalt weiter verschärfe.

Wirtschaftskrieg aus Teheraner Sicht

Nach Angaben in dem Newsticker wurden 68 Handelsschiffe im Zuge der iranischen Blockade von den USA umgeleitet. Die Maßnahme zielt offenbar darauf ab, den Ölfluss aus iranischen Häfen einzudämmen und den Druck auf die Regierung in Teheran zu erhöhen. Die US-Regierung unter Donald Trump sehe Iran eigenen Angaben zufolge derzeit nicht als bereit für ein Abkommen, hieß es weiter.