Teheran, 20 August 2026

Die iranische Regierung hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die dieser mit einem "D-Day" verglichen hatte, als Ablenkungsmanöver zurückgewiesen.

Hintergrund der Spannungen

In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung reagierte die Regierung in Teheran auf die jüngsten Warnungen aus Washington. Ein Sprecher bezeichnete die Rhetorik Trumps als propagandistischen Versuch, von innenpolitischen Problemen abzulenken. Die Drohungen seien Ausdruck einer "psychologischen Kriegführung", die an der Substanz der Beziehungen nichts ändere.

Trump hatte in den Vortagen mit einem möglichen Wirtschaftskrieg gedroht und dafür den Begriff "D-Day" verwendet. Die Wortwahl erinnerte an die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg und sorgte international für Irritationen. Beobachter werteten die Wortwahl als bewusste Zuspitzung.