Der Taifun "Bavi" ist am späten Samstagabend in der ostchinesischen Provinz Zhejiang auf Land getroffen, hat sich seitdem zu einem schweren Tropensturm abgeschwächt und sorgt weiterhin für heftige Regenfälle und schwere Überschwemmungen in weiten Teilen Chinas.

Landfall in Zhejiang: Zwei Anlandungen innerhalb weniger Stunden

"Bavi" traf am Samstagabend gegen 23.20 Uhr (Ortszeit) auf die Küstenstadt Yuhuan, bevor er gegen Mitternacht in der Stadt Yueqing, die zur Metropolregion von Wenzhou gehört, erneut auf Land traf. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV erreichte der Wirbelsturm bei seinem ersten Landfall Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde. Wenige Stunden nach seinem Landfall in der Provinz Zhejiang haben ihn Chinas Meteorologen zu einem tropischen Sturm herabgestuft. Am Sonntagmorgen wurden nahe Hangzhou noch Windgeschwindigkeiten von rund 108 Kilometern pro Stunde gemessen.

Der Taifun "Bavi" hat sich abgeschwächt - soweit die gute Nachricht. Wenige Stunden nach seinem Landfall in der Provinz Zhejiang haben ihn Chinas Meteorologen zu einem tropischen Sturm herabgestuft. Das Sturmsystem hat weiterhin die Größe Frankreichs und zieht nach Angaben der Meteorologen weiter in Richtung Gelbes Meer, wo es sich bis Dienstag in ein außertropisches Tiefdruckgebiet verwandeln soll.