Der österreichische Fußballklub Sturm Graz sieht sich in der sogenannten Causa Massombo mit Vorwürfen konfrontiert und weist diese entschieden zurück.

In der vergleichsweise kleinen österreichischen Fußballwelt treffen frühere Weggefährten regelmäßig an der Seitenlinie, am Telefon und auf dem Transfermarkt wieder aufeinander. Genau diese Verflechtungen stehen nun im Zentrum einer Auseinandersetzung, die unter dem Schlagwort Causa Massombo diskutiert wird. Der Fall sorgt in der heimischen Bundesliga für Aufsehen, weil er über einen kontroversen Telefonkontakt zwischen Funktionären entbrannt sein soll.

Im Zentrum der Debatte steht der junge Spieler Yann Massombo, der im Sommer den Klub wechselte. Nach Darstellung einiger Beteiligter soll es im Zuge des Transfers zu einem nicht öffentlichen Telefongespräch gekommen sein, das von anderen Beteiligten als problematisch eingestuft wird. Der Verein Altach, der den Spieler zuvor unter Vertrag hatte, spielt in der Diskussion eine Rolle, ebenso wie Spielerberater und Funktionäre.