Glasgow/Graz, 14 August 2026

Eine Studie unter Beteiligung der Universität Glasgow und der Medizinischen Universität Graz kommt zu dem Ergebnis, dass der Konsum von E-Zigaretten das Risiko für Prädiabetes um 34 Prozent erhöhen kann.

Die Studie wertete demografische und klinische Daten von mehreren tausend Erwachsenen aus, darunter Personen, die ausschließlich E-Zigaretten konsumieren, sowie sogenannte Dual User, die sowohl E-Zigaretten als auch herkömmliche Tabakzigaretten nutzen. Verglichen wurden die Werte mit einer Kontrollgruppe, die keines der beiden Produkte verwendet.

Methodik und Datengrundlage

Im Fokus der Analyse standen Parameter des Glukosestoffwechsels, insbesondere die Insulinresistenz und der Nüchternblutzucker. Die Forschenden stellten fest, dass E-Zigaretten-Konsumenten im Durchschnitt höhere Werte bei der Insulinresistenz aufwiesen als Nicht-Konsumenten. Dies wird in der Medizin als zentrale Vorstufe von Typ-2-Diabetes gewertet.