Graz, 01 Juli 2026

Forschende der Medizinischen Universität Graz haben in einer neuen Studie Hinweise darauf gefunden, dass ein hoher Koffeinkonsum bei Kindern und Jugendlichen Herzrhythmusstörungen und Veränderungen im EKG hervorrufen kann.

Die Wissenschafter um Stefan Kurath-Koller, Facharzt für pädiatrische Kardiologie an der MedUni Graz, und seine Co-Autoren haben ihre Ergebnisse in der in "Pediatric Cardiology" erschienenen Studie veröffentlicht (doi: 10.1007/s00246-026-04348-3). Darin warnen sie vor den Folgen eines übermäßigen Koffeinkonsums bei jungen Menschen.

Zwar gelte Koffein in niedrigen Dosen im Allgemeinen als sicher, doch die aktuellen Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass ein hoher Konsum bei jüngeren Menschen Herzrhythmusstörungen und EKG-Veränderungen hervorrufen kann, heißt es in der Untersuchung. Die Forschenden verweisen dabei unter anderem auf Veränderungen der sogenannten ST-Strecken im Elektrokardiogramm, die auf eine Belastung des Herz-Kreislauf-Systems hinweisen können.