Berlin, 30 Juni 2026

In Berlin-Mitte soll ein Bunker auf dem Gelände der früheren Neuen Reichskanzlei teilweise abgerissen werden, um 66 Wohnungen und ein Bürogebäude zu errichten, während Denkmalschützer und der Verein Berliner Unterwelten den Erhalt des letzten Vorkriegsbunkers des NS-Regierungsviertels fordern.

Der Bunker im Boden

Unter einer unscheinbaren Brache in Berlin-Mitte liegen die letzten baulichen Überreste von Adolf Hitlers ehemaliger Machtzentrale: ein Bunker, der einst zur Neuen Reichskanzlei gehörte und nach Angaben des Vereins Berliner Unterwelten der letzte noch erhaltene Vorkriegsbunker des Berliner NS-Regierungsviertels ist. Rund 1.200 Quadratmeter des Bunkerensembles sind demnach noch erhalten, Wände und Decken sind laut den vorliegenden Berichten jeweils 1,70 Meter dick.