Wien, 04 August 2026

Christian Stocker hat eine soziale Staffelung der Beiträge zum Insolvenzentgeltfonds (IEF) und gleichzeitig eine genaue Klärung der finanziellen Lücke des Fonds gefordert, bevor über eine neue Finanzierung entschieden wird.

Der Insolvenzentgeltfonds springt in Österreich ein, wenn Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber insolvent werden und Löhne oder Gehälter nicht mehr zahlen können. Über den sogenannten IESG-Zuschlag, der in der Regel von Beschäftigten und Betrieben gemeinsam finanziert wird, fließen die Mittel in das System. In den vergangenen Jahren ist die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben des Fonds nach Angaben von Sozialpartnern und Kammern deutlich auseinandergegangen, was die Debatte über eine Reform der Beiträge neu befeuert hat.