Der österreichische Spezialmotorenbauer Steyr Motors ist im laufenden Geschäftsjahr in die Verlustzone gerutscht, obwohl das Unternehmen mit einem umfangreichen Auftragsbuch für Militärfahrzeuge und Schiffsantriebe plant.
Das Unternehmen, das unter anderem Auxiliary Power Units (APU) für rund 500 Leopard-2-Panzer bis 2034 an einen deutsch-französischen Rüstungskonzern liefern soll, meldete einen negativen EBIT. Damit kehrt sich die Ertragslage des Unternehmens gegenüber früheren Geschäftsjahren um.
Der hohe Auftragsbestand umfasst nach Unternehmensangaben mehrere Großprojekte: die APU-Lieferung für den Leopard-2-Panzer, eine US-Navy-Ausschreibung über 474 Boote, die auf Motoren von Steyr Motors spezifiziert sind, sowie 1.000 Militärfahrzeuge für einen spanischen Kunden. Hinzu kommen Aufträge im zivilen Marinesegment.
