Steigende Ölpreise nach neuen US-Militärschlägen gegen Ziele im Iran sowie Erwartungen an die Europäische Zentralbank haben den deutschen Aktienmarkt am Montag unter Druck gesetzt.
Die Notierungen für Rohöl zogen deutlich an, nachdem das US-Militär Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen hatte. Anlegerinnen und Anleger befürchten eine Eskalation in der Region, die wichtige Öltransportrouten wie die Straße von Hormus betreffen könnte. Bereits in den vergangenen Wochen hatten Spannungen zwischen Washington und Teheran die Preise an den Energiemärkten wiederholt angetrieben.
Geopolitische Spannungen treiben den Ölpreis
Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sprach von einem erwartbaren Preisanstieg beim Öl, nachdem das US-Militär Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen hatte. Der Dax gab im Handelsverlauf nach und schloss mit einem moderaten Minus. Auch andere europäische Indizes gerieten unter Abgabedruck, während US-Futures auf ähnliche Verluste hindeuteten.
