Steigende Ölpreise und zunehmende Erwartungen einer US-Zinserhöhung haben am Montag die asiatischen und europäischen Aktienmärkte unter Druck gesetzt, wobei der japanische Leitindex Nikkei deutlich nachgab.

Der Anstieg der Ölpreise hat am Montag die Stimmung an den internationalen Aktienmärkten spürbar eingetrübt. Händler verwiesen auf die wachsende Sorge, dass eine neuerliche Verschärfung der geopolitischen Lage die Energiekosten weiter in die Höhe treiben könnte. In Kombination mit den Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank führte dies zu einer breit angelegten Risikoaversion unter den Anlegern.

Nikkei verliert deutlich

In Tokio geriet der 225 Werte umfassende Nikkei-Index klar unter Druck und schloss 1,6 Prozent niedriger bei 65.361 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,4 Prozent. Damit setzte der japanische Leitindex seine in den vergangenen Handelstagen begonnene Schwächephase fort und reagierte besonders empfindlich auf die steigenden Energiepreise sowie den stärkeren Yen, der exportorientierte Titel zusätzlich belastete.