Wien, 26 August 2026
Der österreichische Staatsschutz sieht nach übereinstimmenden Medienberichten eine wachsende personelle Verflechtung zwischen Teilen der FPÖ und der Identitären-Bewegung und verweist dabei auch auf eine festgestellte Bereitschaft zur Anwendung körperlicher Gewalt.
Der Staatsschutz beobachtet nach eigenen Angaben eine zunehmende personelle Verflechtung zwischen Teilen der FPÖ und der Identitären-Bewegung in Österreich. Hinweise auf Bereitschaft zu körperlicher Gewalt sowie der Einsatz von Identitären als parlamentarische Mitarbeiter stehen laut Bericht im Fokus der Ermittler.
Dem Vernehmen nach wird in einem internen Papier festgehalten, dass der Einsatz von Identitären als parlamentarische Mitarbeiter auf eine fortschreitende personelle Verflechtung zwischen Teilen der neuen Rechten und dem "parlamentarischen Raum" hindeute. Wörtlich heißt es in dem Papier: "Auch interessant Bereitschaft zur Anwendung körperlicher Gewalt Festgehalten wird dem Vernehmen nach, dass der Einsatz von Identitären als parlamentarische Mitarbeiter auf eine fortschreitende personelle Verflechtung zwischen Teilen der neuen Rechten und dem 'parlamentarischen Raum' hindeute."
