Die Staatsanwaltschaft Krems bewertet das Mobiltelefon des verstorbenen Sektionschefs Christian Pilnacek als für die Ermittlungen zu seinem Tod als "unerheblich".
Zerstörung des Handys
Das Mobiltelefon Pilnaceks wurde im Oktober 2023 in einem Nebenarm der Donau in Rossatz, Niederösterreich, gefunden. Caroline List, Präsidentin des Straflandesgerichts Graz, zerstörte das Gerät nach eigenen Angaben mit einem Bunsenbrenner. Dies geschah, nachdem der Chefermittler ihr am 26. Oktober 2023 mitgeteilt hatte, dass die Datenträger nicht mehr relevant seien.
"Die Datenträger seien 'spätestens da aus meiner Perspektive im Ermittlungsverfahren über den Tod nicht mehr von Relevanz' gewesen", sagte List vergangene Woche im U-Ausschuss. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hatte dies zuvor kritisiert und das Handy als mögliches "wesentliches Beweismittel" bezeichnet.
