Sieben Menschen sind am Montagabend auf dem östlichen Bodensee von einem sinkenden Floß gerettet worden, das bei starkem Föhnwind in Seenot geraten war.

Am Montag galt im östlichen Bereich des Bodensees ab 18.25 Uhr eine Starkwindwarnung. Behörden mussten den Angaben zufolge mit Windböen von über 40 km/h rechnen. In diese Wetterlage geriet ein Floß mit sieben Personen an Bord und begann zu sinken.

Anrainer und Spaziergänger in Hard und Bregenz bemerkten den Vorfall und schlugen Alarm. Die Rettungskräfte rückten mit Feuerwehrbooten und Booten der Wasserpolizei aus. Nach bisher vorliegenden Informationen konnten alle sieben Insassen aus dem Wasser geborgen werden.

Die Rettung verlief nach Angaben der Einsatzleitung erfolgreich. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand, auch wenn einige der Geretteten zur Kontrolle medizinisch versorgt wurden. Die genaue Ursache für das Sinken des Floßes ist noch Gegenstand der Ermittlungen.