Wien, 11 Juli 2026

Eine 31-jährige Frau hat sich am Freitagvormittag in einer Gastroküche in Gröbming (Bezirk Liezen) in der Steiermark schwere Verbrennungen an beiden Beinen zugezogen, nachdem sie mit heißem Frittieröl in Kontakt kam.

Unfallhergang

Laut übereinstimmenden Berichten ereignete sich der Unfall kurz nach 10.00 Uhr in der Küchennische eines Gastrobetriebes in Gröbming. Die 31-Jährige war demnach damit beschäftigt, den Geschirrspüler zu bedienen, als es zu dem Vorfall kam.

Im Zuge der Arbeit erlitt die 31-jährige Rumänin aus dem Bezirk Liezen durch das auslaufende Frittieröl schwere Verbrennungen an beiden Beinen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde eine Fritteuse mit heißem Öl umgestoßen.

Rettung und Transport

Nach der notärztlichen Erstversorgung vor Ort wurde die Verletzte mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 14" in das LKH Graz geflogen. Dort erfolgte die weitere medizinische Versorgung.

Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Erhebungen. Die zuständigen Behörden prüfen, wie es zum Umstoßen der Fritteuse kommen konnte und ob arbeitsschutzrechtliche Vorschriften eingehalten wurden.

Hintergrund und Ausblick

Der Vorfall ereignete sich am Freitagvormittag, 10. Juli 2026. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand der Verletzten wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.

Gröbming liegt im Bezirk Liezen im obersteirischen Ennstal. Der betroffene Gastrobetrieb war zum Zeitpunkt der Erstmeldung namentlich nicht genannt.

In den kommenden Tagen wird mit weiteren Informationen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Graz zum Unfallhergang gerechnet. Auch Fragen der Arbeitssicherheit in der Gastronomie könnten erneut in den Fokus rücken.

Arbeitsunfälle mit heißem Öl zählen in der Gastronomie zu den häufigsten schweren Verletzungsursachen. Verbrennungen dieser Art erfordern in der Regel langwierige Behandlungen und können bleibende Schäden hinterlassen.