Die grossen Schweizer Schlachthöfe weichen nach dem Hitzesommer von den vereinbarten Richtpreisen für magere Rinder und Kälber ab, was Landwirte und Branchenvertreter scharf kritisieren.
Die «NZZ am Sonntag» berichtet, dass die grössten Schlachthöfe der Schweiz wegen des heissen Sommers ihre Preise für magere Rinder und Kälber mit wenig Fett nach unten korrigieren. Hintergrund ist, dass viele Tiere in den vergangenen Monaten wegen der Hitze an Gewicht verloren haben und nicht die übliche Schlachtreife erreichen. Damit fällt ein Teil der Tiere aus den bisherigen Preiskategorien, was den Schlachthöfen als Begründung für tiefere Preise dient.
