Die Schweizer Fußballnationalmannschaft muss im WM-Achtelfinal gegen Kolumbien am Dienstag (22:00 Uhr MESZ) in Vancouver voraussichtlich auf Johan Manzambi verzichten, während beim Gegner Stürmer Jhon Córdoba nach einer Muskelverletzung für den Rest des Turniers ausfällt.

Personelle Sorgen bei der Schweiz

Die Schweizer Nationalmannschaft steht vor einer personell angespannten Partie im Achtelfinal der WM 2026. Wie die Zeitung Blick berichtet, bestätigte eine MRT-Untersuchung die Befürchtungen bei Johan Manzambi, sodass der 20-Jährige vom SC Freiburg für die Begegnung mit Kolumbien am Dienstag in Vancouver praktisch ausscheidet. Eine offizielle Bestätigung durch den Schweizer Verband lag zunächst nicht vor.

Manzambi hatte das letzte Training vor dem Spiel abgebrochen. Neben ihm mussten auch Rubén Vargas und Djibril Sow, beide vom FC Sevilla, die Einheit vorzeitig beenden. Damit mehren sich die personellen Sorgen für den Schweizer Trainer Murat Yakin, der das Duell im BC Place als wegweisend einstuft.

In seiner Pressekonferenz am Montagnachmittag bezeichnete Yakin einen Ausfall der angeschlagenen Spieler als „großen Verlust“ und fügte hinzu: „Klar wäre es schmerzhaft, wenn die Spieler, die das Training abgebrochen haben, nicht dabei sein könnten.“ Gleichzeitig verwies er auf seine Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen: „Ich war und bin immer gut darin, Lösungen zu finden.“