Österreichs Gesundheitsministerin Korinna Schumann hat am Samstag bekräftigt, dass keine Spitalsschließungen geplant seien, gleichzeitig aber eingeräumt, dass bestehende Standorte sich langfristig zu Facharztzentren, Primärversorgungszentren oder spezialisierten Krankenhäusern entwickeln könnten.
Die Debatte um die Zukunft kleinerer Spitäler in Österreich hat am Wochenende eine neue Wendung genommen. Gesundheitsministerin Korinna Schumann stellte in einem ORF-Auftritt klar: „Fix sei grundsätzlich, dass nicht an Spitalsschließungen gedacht werde“. Zugleich ließ sie jedoch durchblicken, dass nicht jeder Standort in seiner bisherigen Form erhalten bleiben müsse. „Kein Spital wird geschlossen!“, lautete ihre eiserne Devise. Die Standorte würden zwar nicht zusperren, so die Ministerin wörtlich, aber ob sie als Krankenhäuser erhalten bleiben, sei „nicht sicher“.
