Die AMS-Vorständin Korinna Schumann hat sich dafür ausgesprochen, dass das Arbeitsmarktservice (AMS) Frauen weiterhin überproportional fördert und sieht zugleich Potenzial bei älteren Arbeitskräften.

Die AMS-Vorständin Korinna Schumann hat sich dafür ausgesprochen, dass das Arbeitsmarktservice (AMS) Frauen weiterhin mit einem deutlich höheren Anteil an Mitteln fördert, als es ihrem Anteil an der Arbeitslosigkeit entsprechen würde. Konkret nannte sie eine Differenz von mindestens vier Prozentpunkten.

Schumann verwies am Montag in Wien darauf, dass das Beschäftigungspotenzial bei Frauen und älteren Arbeitskräften weiterhin groß sei. Sie argumentierte, dass eine gezielte Förderung dieser Gruppen den österreichischen Arbeitsmarkt entlasten könne.