Schüsse bei Korrespondenten-Dinner Mordversuch Trump Bei einem Gala-Dinner der White House Correspondents' Association in Washington ist es am Samstagabend (Ortszeit) zu einem bewaffneten Angriff gekommen, den Ermittler als versuchten Mord an Donald Trump einstufen.

Angriff und Festnahme

Ein 31-jähriger Mann aus Kalifornien durchbrach schwer bewaffnet einen Sicherheitsposten des Secret Service, bevor er von Beamten gestoppt wurde. Medienberichten zufolge war der Täter mit einer Pistole und einer Schrotflinte bewaffnet, die er legal in Kalifornien erworben hatte – die Pistole im Jahr 2023 und die Schrotflinte im Jahr 2025. Der Vorfall ereignete sich während des traditionellen Korrespondenten-Dinners im Hilton Hotel, zu dem auch der ehemalige US-Präsident Trump geladen war.

Laut der "New York Times" wurde der Angreifer von einem früheren Schulkameraden als "völlig durchschnittlich" beschrieben. Er war als parteiloser Wähler registriert und hatte einen kleinen Betrag an den Wahlkampf der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris im Jahr 2024 gespendet. Die genauen Motive des Mannes sind noch unklar, aber Ermittler prüfen mögliche politische Hintergründe.

Kritik an Sicherheitsvorkehrungen

Die Sicherheitsmaßnahmen beim Dinner stehen nach dem Vorfall in der Kritik. Kari Lake, eine prominente Trump-Anhängerin und MAGA-Aktivistin, äußerte sich auf der Plattform X empört: "Ich kann kaum glauben, wie lax die Sicherheitsvorkehrungen heute Abend beim White House Correspondents' Dinner waren." Später fügte sie hinzu, es habe "praktisch keine Sicherheit" gegeben.