Ein schwer bewaffneter Mann hat versucht, das White House Correspondents' Dinner in Washington zu stürmen, wurde aber von Einsatzkräften im letzten Moment gestoppt. Der Vorfall ereignete sich, als die Gäste gerade ihre Vorspeisen einnahmen und das traditionsreiche Dinner im Hilton Hotel begonnen hatte.
Tumult während des Galadinners
Der Angreifer, der Medienberichten zufolge 31 Jahre alt ist, durchbrach die Sicherheitsschleuse des Veranstaltungsorts. "Ein schwer bewaffneter Mann will sich Zutritt zum White House Correspondents' Dinner in Washington verschaffen, rennt durch die Sicherheitsschleuse – und wird gerade noch von Einsatzkräften gestoppt", berichteten zwei Quellen. Die Situation eskalierte schnell, als Schüsse fielen und Panik im Saal ausbrach.
Die Gäste, darunter zahlreiche Journalisten und Politiker, wurden evakuiert. Die Stimmung, die zuvor von gesellschaftlichem Austausch geprägt war, schlug abrupt um. "Wir müssen unsere Differenzen beilegen", wurde in diesem Zusammenhang zitiert, ohne dass klar war, wer diese Worte äußerte.
Historische Parallelen und politische Reaktionen
Der Vorfall im Hilton Hotel weckt Erinnerungen an einen blutigen Zwischenfall vor 45 Jahren, als der damalige US-Präsident Ronald Reagan bei einem Attentat schwer verletzt wurde. Die Sicherheitsvorkehrungen bei solchen Veranstaltungen waren seitdem deutlich verschärft worden, doch der aktuelle Vorfall zeigt erneut die Anfälligkeit für Gewalttaten.

