Schottische Fans haben für die Anreise zu ihrem ersten WM-Spiel gegen Haiti in Boston amerikanische Schulbusse gemietet, die Preisdifferenz an ein Kinderkrankenhaus und einen Dudelsack-Verein gespendet und damit zugleich ein Kapitel der kuriosen WM-Geschichte geschrieben.

Schulbusse statt Linienbus

Die schottischen Anhänger, international bekannt als „Tartan Army", organisierten nach einem Bericht der ARD eine ganze Kolonne gelber Schulbusse, um mehrere Hundert Unterstützer in die Spielstätte in der Nähe von Boston zu bringen. Die Aktion hatte dabei weniger etwas mit Nostalgie zu tun als mit handfesten Kostengründen: Ein regulärer Linienbus wäre mit 95 US-Dollar pro Fan deutlich teurer gewesen.